Erstellung einer Erdbohrung und Anschluss an Wärmepumpe

Teil des Hermann-Scheer-Kompetenzzentrums ist auch ein SHK-Labor. Dieses beinhaltet unter vielen anderen Systemen auch eine Wärmepumpe, die als Wärmequelle das Erdreich nutzt. In einer 100m tiefen Erdbohrung, die im Schulhof gesetzt wurde, befinden sich Rohrleitungen. Durch diese Rohrleitungen strömt eine Sole-Flüssigkeit, die die Wärme des Erdreichs zur Wärmepumpe transportiert. Die Wärmepumpe entzieht der Sole-Flüssigkeit Wärme und gibt sie über einen Wärmetauscher an das Wasser der Heizungsanlage. Von Vorteil bei der Kombination Wärmepumpe-Erdbohrung ist, dass auch im Winter, wenn die meiste Heizenergie benötigt wird, die Temperatur im Boden dennoch nahezu konstant ist. Die Wärmepumpe arbeitet deshalb mit einem hohen Wirkungsgrad. Dies ist ein entscheidender Vorteil gegenüber der Kombi nation Wärmepumpe-Umgebungsluft, die im Winter wegen der dann auch geringen Lufttemperaturen einen sinkenden Wirkungsgrad hat.